
Es ist interessant, sich Gedanken darüber zu machen, was man über sich selbst schreibt. Viele Versuche, einige Veränderungen, immer wieder Updates. So wie das Leben eben oft verläuft. Ich hoffe ich kann dir mit den nächsten Zeilen ein Gefühl darüber vermitteln, wer ich bin und was mich dazu gebracht hat, Menschen zu begleiten und sie auf ihrem Lebensweg zu unterstützen.
Ich habe Anfang meiner 20er krankheitsbedingt eine Heilerin und auch zukünftige Mentorin aufgesucht, die mich für die Welt des Spürens, Sehens und Wahrnehmens geöffnet hat. Auch meine eigene Gabe, Menschen mit meinem Medizinwesen zu berühren, habe ich erleben und immer mehr internalisieren dürfen. Somit begann ein Pfad der Hingabe und vielen weiteren Hürden für mich. Bandscheibenvorfall, einige Jobwechsel, in England unglücklich gelebt, Einsamkeit unter Menschen überspielt und noch einiges mehr, was mich regelrecht dazu aufgefordert hat, mich nach innen zu kehren. Ich war immer wieder auf Reisen, habe einige Kulturen, vor allen im Osten und dessen Lebensweisen kennen gelernt und miterlebt. Das Alleinsein in der Natur, bis hin zu Extremen der Selbstbegegnung, oft aufgesucht. Bin in den letzten 12 Jahren außerordentlichen Lehrern, Wegweisern und Freunden begegnet, die mich gelehrt haben, wie wichtig es ist, mein Herz zu öffnen. Und das Leben beschenkte mich mit Offenbarungen, die ich auch heute noch als den Ursprung allen Lebens erfahre. Licht.
Ich begleite Menschen seit über zehn Jahren für die Befreiung aus unbewussten, gehaltenen Prägungen, die in Körper und Geist manifest sind. Für die Aktivierung der körpereigenen Regenerations- und Selbstheilungsintelligenz und für die Öffnung und Empfängnis deiner ureigenen Medizin, die du als schöpferisches Wesen zur Verfügung stellen kannst. Durch meine verwurzelte Anbindung an die uns innewohnende, geistige, unbegrenzte Natur, habe ich gelernt, mich von diesem Ort aus zu öffnen. Das beschreibt eine Ebene, mit der ich in der Welt wirken und das Leben erfahren darf. Zudem habe ich verschiedene Aus- und Weiterbildungen durchlaufen, die alle körperorientiert, holistisch sind, den Traditionen der indigenen Atemlehre entspringen und der Begleitung von Menschen dienen.
Meine letzte, mit Abstand größte Initiation, die ich durchlebt habe, war der Lichtnahrungsprozess im Januar 2021. Mich selbst aufzulösen, dem Licht im Inneren bis in den Kern hinzugeben, sodass man überlebt, ohne Wasser und Nahrung zu sich zu nehmen. Eine Erfahrung, die mich bis heute noch bis ins Knochenmark hinein prägt. Ich dadurch erfahren habe, was uns wirklich am Leben erhält und wie wichtig es ist, den eigenen Körper als das eigentliche Zuhause anzuerkennen.
Ich erlebe das Leben, mich eingeschlossen, als eine Orchestrierung von Zufällen, sich zufallenden Ereignissen. Was geschieht also, wenn ich mich als ein Werkzeug wahrnehme, das empfangen und kreieren kann? Transmitter für das Spiel der Schöpfung zu sein? Mit Menschen diese Tiefgründe der eigenen Essenz zu explorieren, sie zu ihrer Quelle der Medizin zu führen und sie darin zu unterstützen, wach zu sein - dafür bin ich hier.
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